:: Inkontinenz - Harninkontinenz - Was ist Inkontinenz?
Mit Inkontinenz bezeichnet man den Zustand oder die "Unfähigkeit",
das Urinieren nicht selbstbesimmt kontrollieren zu können.
Der Körper ist nicht in der Lage die Inhalte der Blasen
richtig zu speichern und der Urinverlust erfolgt daher unkontrolliert.
Auch bezieht sich Inkontinenz auf den Stuhlgang.

Die Ursachen und die Formen der Inkontinenz sind vielfältig.
Da Inkontinenz für die betreffende Person eine riesen Belastung
darstellt, neigen viele dazu sich aus dem öffentlichen
Leben zurückzuziehen und in Depressionen zu verfallen.
Doch es gibt wirkungsvolle Möglichkeiten Inkontinenz zu
behandeln und Verbesserungen zu bewirken.
:: Häufigkeit von Inkontinenz
Statistiken besageb, dass insgesamt ca. 6 Millionen Leute in
Deutschland von der Inkontinenz betroffen sind. Ofiziell betreut
werden ca. 4 Millionen.
Von der Harninkontinenz sollen dabei 80% der Frauen und 10%
der Männer betroffen sein. Bei der Stuhlinkontinenz sind
es ca. 12 % jeweils.
Spezielle Schließmuskel des weiblichen Körpers sind
der Grund dafür, dass Frauen von der Harninkontinenz viel
häufiger betroffen sind. Die Belastungen des Beckenbodens
und der Beckenbodenmuskulatur denen eine Frau während der
Schwangerschaft ausgesetzt ist spielen da eine grosse Rolle.
:: Formen der Inkontinenz
- Inkontinenz beim Husten
- Inkontinenz beim Niessen
- Inkontinenz bei plötzlichen Körperbewegungen
- Inkontinenz beim Aufstehen oder Hinsetzen
- Inkontinenz auch in entspannter Lage
- Stressinkontinenz
- Mischinkontinenz
- Reflexinkontinenz
- Belastungsinkontinenz
- Extraurethrale Inkontinenz
:: Die Möglichkeiten der Therapie sind:
- Beckenbodentraining
- Pessaren
- Beckenbodengymnastik
- Medikamente
- Stimulation der Beckenbodenmuskulatur (Elektrostimulation)
- Operation
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